Mainz siegt in der Ferne

Am vergangenen Samstag fuhr der RCM zum ersten Spiel der Rückrunde nach Luxemburg. Durch eine starke Teamleistung gelang es den Mainzern, das Hinspiel gegen die Zweite des RCL wieder gut zu machen und vier Punkte aus dem Nachbarland zu entführen.

Mit vollem Kader und Support aus der Mainzer Damenmannschaft reiste das Team um Trainer Jörg Barthel per Bus an. Auf Grund der späten Anpfiffzeit stellte die von Schiedsrichter Chimienti geleitete Partie zudem das erste Flutlichtspiel der Saison für den RCM dar.

Die Luxemburger fanden trotz einer Verletzung kurz nach Anpfiff deutlich besser ins Spiel. Unkonzentriertheit auf Seiten der Mainzer machte es ihnen dabei zusätzlich leicht. Es gelang dem RCM in der Anfangsphase partout nicht, das eigene Spielsystem aufzuziehen. Zudem schlichen sich Fehler in die Gassen ein. Dies wurde mit einem Versuch für den RC Luxemburg über außen bestraft, nachdem die Mainzer in der Verteidigung nicht schnell genug verschoben hatten. Der RCM ließ sich dadurch jedoch nicht beirren und fand fortan besser in die Partie. Schließlich gelang es, sich vor dem gegnerischen Malfeld festzubeißen. Eine der vielen Stürmerphasen brachte dann den Durchbruch und Devlieger konnte den Ball nahe der Stangen ablegen. Habich erhöhte und traf auch wenig später nach einem Straftritt zwischen die Balken. Das Spiel war nun auf Augenhöhe und nach einem ebenfalls erfolgreichen Straftritt für Luxemburg stand es zur Pause aus deren Sicht 8:10.

In Halbzeit zwei gelang es dem RCM auch in der Aggressivität noch eine Schippe aufzulegen und war nun deutlich besser in den Rucks. Doch weiterhin egalisierten sich die beiden Teams weitestgehend. Immer wieder pfiff Chimienti Gassen auf beiden Seiten ab und auch in den Gedrängen stellte sich kein Vorteil für eine der beiden Mannschaften ein. Die Entscheidung sollte deshalb aus dem offenen Spiel heraus gefunden werden. Nachdem sich die Mainzer wieder einmal in der gegnerischen Hälfte festsetzen konnten landete das Oval schließlich bei Schmidt, der durch eine Lücke der Luxemburger Verteidigung schlüpfte und mittig und zwischen den Stangen ablegte. Habich erhöhte erneut und diesmal zum 8:17 Endstand.

Für Mainz spielten:

Sturm:

Gabriel Gessner, Christoph Obenaus, Andreas Berg, Roman Schmidt (5), Benjamin Devlieger (5), Nils Radtke, Sven Kresalek, Niklas Habich (7), Marko Parlov-Henschker, Daniel Jaschek

Dreiviertel:

Lasse Knepper, Benedikt Liermann, Francesco Palombi, Joshua Nickel, Jonas Pampel, Aleksejs Maslakovičs, Joseph Hasselwander, Anselm Wagner, Michael Berg, Sean Beagan, Ajay Kumar

Bericht: Roman Schmidt

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