RCM mit knapper Niederlage gegen Tabellenführer

Bei fantastischem Wetter konnte der RC Mainz ähnlich wie im Hinspiel gegen die 1880er aus Frankfurt sehr knapp nicht gewinnen. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier und legten eine umkämpfte und sehr unterhaltsame Partie auf den Rasen. Bei sechs Versuchen auf beiden Seiten entschieden im Endeffekt zwei Erhöhungen mehr für die Frankfurter das Spiel. Der Endstand lautete 34:38.

Das Aufeinandertreffen der beiden Teams hatte eigentlich das erste der Rückrunde sein sollen, musste allerdings wegen eines gesperrten Platzes auf den vergangenen Sonntag verlegt werden. Die Gastgeber aus Mainz, die sich nach der ärgerlich hohen Niederlage gegen Offenbach viel vorgenommen hatten, starteten mit einigem Enthusiasmus in die Begegnung. Innerhalb der ersten zehn Minuten konnte zweimal gleich direkt unter den Stangen abgelegt werden. Dann erwachten die Gäste aus ihrer Schockstarre und konnten mit ebenfalls zwei raschen Versuchen die Führung egalisieren. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit vielen Ballwechseln und noch einmal jeweils einem Versuch für beide Teams. Gegen Ende der ersten Halbzeit konnte die starke Frankfurter Hintermannschaft allerdings aufspielen und die Mainzer Verteidigung mit einigen Hochgeschwindigkeitsangriffen überwältigen. Nach Abpfiff der ersten Halbzeit stand ein zunächst recht eindeutig klingendes Ergebnis von 15:31 aus Sicht der Gastgeber zu Buche. Kurz zuvor hatte ein zweite-Reihe Stürmer der Frankfurter aufgrund eines high-tackle eine gelbe Karte bekommen und musste für zehn Minuten vom Platz.

Von der Überzahl und dem schwachen Ende der vorigen Hälfte angespornt begannen die Herren des RCM einen regelrechten Sturmlauf auf die Gegner und kamen in einem dauerhaften Angriffsmodus. Zwar wurden auch einige Chancen ausgelassen, trotzdem konnten die Mainzer sich mit weiteren drei Versuchen eine knappe drei-Punkte-Führung erarbeiten. Diesem Sturmlauf mussten die Hausherren allerdings in den letzten fünf Minuten Tribut zollen. Die Frankfurter nutzten eine Unaufmerksamkeit aus und legten in der letzten Aktion des Spiels den Versuch zum Sieg. Eine bittere Pille für die Männer in Grün für eine eigentlich sehr ordentliche Leistung. Am kommenden Samstag gilt es nun in Gießen sich erneut zu steigern.

Für Mainz spielten:

Sturm:

Roman Schmidt, Michael Sauer, Andreas Berg, Nils Radtke, Niklas Habich, Steven Landow, Sven Kresalek, Sören Peters, Jean-Pierre Görke, Manuel Schmidt

Hintermannschaft:

Lasse Knepper, Michael Berg, Benedikt Liermann, Matas Griskaitis, Djamba Onangolo, Halim Haxhijaj, Sean Beagan, Joshua Nickel, Christoph Obenaus, Fritz Stricker

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